Sorry für die lange Update-Pause und vielen Dank für das positive Feedback von einigen! Ich bin sehr positiv überrascht, wie viele hier mitlesen :-)
Endlich wieder mit meinem Lieblingsverkehrmittel in Barcelona unterwegs (vom Hostel zum Bahnhof Sants). Die Räder heißen Donkey und es gibt sie u. a. auch in Kopenhagen, Turku und sogar Hannover!
Ich habe leider schlecht geschlafen, so dass es mich in Malaga zum Chillen an den erstbesten Strand zieht.
Hier steht einfach mal ein riesen Schornstein! Muss mal Industriegebiet gewesen sein.. Immerhin ist er aus Ziegelsteinen und nicht aus Beton.
Mit der offensichtlich ziemlich neuen U-Bahn (direkt Kreditkarte ans Gate, top) geht es aus La Paz (so heißt der Stadtteil!) zurück Richtung Innenstadt. Die Kathedrale oder gar die Festung schaffe ich nicht mehr vor der Dämmerung. Dafür aber tolle Weihnachtsbeleuchtung Anschauen und lecker Churros con Chocolate :-)
Dann muss ich wieder zum Bahnhof, 20 min "Cercanias"=Vorortzug (S-Bahn) nach Cártama, westlich von Malaga. Dort darf ich bei Matvey und Jana übernachten. Matvey ist Russe, ich habe ihn bei einem Couchsurfing Hangout im Februar in Sevilla kennengelernt. Sie sind vor ein paar Monaten hierher gezogen, da Jana, die ursprünglich aus Venezuela kommt, hier einen Job als Zahnärztin bekommen hat. Vielen Dank für die Gastfreundschaft!
Nun zum Titel der des heutigen Eintrags:
Mit den Gastgebern habe ich den Netflix-Film "Carry-On" geschaut. Naja, zumindest die ersten 30 min, bis alle müde geworden sind. Es geht um eine Bombe im Handgepäck.
Ich echauffiere mich gerne über die völlig sinnfreien Gepäckkontrollen bei spanischen Fernzügen. Beispiel: In Algeciras gibt es eine Kontrolle für den Fernzug nach Madrid. Wenn ich aber in den gleichen Zug bspw. in Ronda einsteige, gibt es keine. Ich muss also nur wissen, an welchem Bahnhof ich zusteige, um eine Bombe nach Madrid zu bringen. Ein Paradebeispiel von blankem Aktionismus - Arbeitsbeschaffungsmaßnahme, die das Zugfahren einfach nur anstrengender macht.
Beim Umstieg in Madrid Puerta de Atocha ging es eine Etage hoch, nochmal durch die Gepäckkontrolle, und dann wieder runter auf die Bahnsteigebene. Immerhin ein cooler Blick in die "Gewächshaus"-Bahnhofshalle - immer wieder cool!
Bei dieser Kontrolle, meiner wahrscheinlich 20. seit ich in Spanien reise, wurde doch tatsächlich mein immer mitgeführtes kleines Obstmesser entdeckt! :-D
Der Mitarbeiter hat es sich zeigen lassen und mit den Worten "Perfecto" durfte ich es wieder einstecken. Freundlich sind sie ja :-)
Btw.: Habe ich Bombe geschrieben? Hoffentlich verfolgt mich der spanische Geheimdienst jetzt nicht :-D