Sonntag, 17. November 2024

Signal bleibt rot

(Ljubljana)

Belgrad passieren wir nachts, ich bekomme nichts davon mit. An der Serbisch-Kroatischen Grenze (Schengen-Eintritt) werden wir dankenswerterweise nur kurz aufgehalten und ich schlafe nach den Passkontrollen schnell wieder ein. 

Als ich gegen 6:30 aufwache, sind wir schon kurz vor Zagreb. Es sieht so aus, dass ich meinen geplanten Zug in Villach (5 h Umstiegszeit) doch kriegen werde.

Weiter geht es entlang der Save - schöne Landschaft! Die Save ist der längste Fluss sowohl Kroatiens als auch Sloweniens und bildet die nördliche Grenze von Bosnien und Herzegowina zu Kroatien. In Belgrad mündet sie in die Donau. Schön, dass man beim Bahnreisen auch ein bisschen Geographie lernt.

Nebenfluss der Save

Dichte Nebelfelder und sonnige Abschnitte wechseln sich ab.

Dann plötzlich, im Dorf Sava, 40 km vor Ljubljana, kommen wir zum Stehen. "Es kann bis 16:00 dauern, bis wir weiterfahren". Verdammt - es ist gerade 10:00. Um 13:30 frage ich den Zugchef, ob ich hier aussteigen kann. Um 14:29 fährt der nächste Regionalzug nach Ljubljana. Zwei davon haben uns schließlich schon passiert. Dankenswerterweise klärt er mich auf, dass die Streckensperrung erst hinter Ljubljana ist. Wir stehen bloß hier, da unser langer Zug sonst den ganzen Bahnhof blockieren würde. Also gehe ich nicht von Bord.

Gegen 14:30 bewegen wir uns weiter. Es gibt noch ein paar weitere Stops. Einmal mehr wird klar, dass der Optima-Express die Trassen-Priorität eines Güterzugs hat (oder noch darunter :-D ). Mit sagenhaften 11 h Verspätung erreichen wir Villach.

In der "Orient Foodbar" (wie passend zum Abschluss der Reise!) gibt es leckeres veganes Abendessen für mich.

In der Altstadt von Villach herrscht schon Weihnachtsstimmung. Ein "Glühmost" zum Aufwärmen muss da schon sein. Den Rest der Reise also nochmal durch die Nacht. Immerhin durchgehender IC Salzburg-Stuttgart. Es begleitet mich bis Karlsruhe-Durlach Tamer aus dem Optima-Express. Er reist gerne in die Türkei, u. a. zu den Großeltern. Wegen Flugangst bevorzugt mit dem Zug. Vielen Dank für die Gesellschaft!

Samstag, 16. November 2024

Bulgarien und Serbien - Optima-Express

Das ist mal ein Zug!: 

7 Personenwagen (1 Schlafwagen, 1 Speisewagen, 5 Liegewagen) und 10 zweiteilige, geschlossene Autotransportwagen. 100-140 Autos können laut meiner Mitreisenden an Bord sein.

Die Wagen sind altbacken aber gemütlich.

Etwa die Hälfte der Abteile, so auch meines, ist etwas breiter als normal (mind. 1 m zwischen den Liegen). Es gibt Steckdosen und sogar WiFi! Alles ist sauber und wird regelmäßig gereinigt. Die Wagen haben ein geschlossenes WC-System.

Das größte Manko ist nicht der Zug selbst, sondern die besch..ene Infrastruktur der befahrenen Strecken und die teils schikanösen Grenzkontrollen. Am Grenzeingang Bulgarien haben sie bspw. mehrere Leute hinten die Autos öffnen lassen.

Wohl auch wegen Bauarbeiten in Bulgarien schätzen meine Abteilkumpanen die Verspätung auf inzwischen 8 Stunden.

Ab Grenze Serbien wird es nochmal kühl im Zug (Diesellok), dafür beeindrucken die Landschaften der Nišava-Schlucht. Im Speisewagen treffe ich mich mit dem Schweizer zum Mittagessen.

In Niš kommt wieder eine E-Lok dran und das Wasser für die WC- und Waschräume wird aufgefüllt.

Die meist türkischen Rentner an Bord sind alle sehr freundlich und gesprächig!

Freitag, 15. November 2024

Edirne und Einreise Bulgarien

Auf geht's durch das hier wenig bewohnte Ostthrakien.
Einige Bauern fackeln hier die Felder ab, obwohl es natürlich verboten ist (wie mir die Herren später im Zugabteil erzählen).

In Edirne verabschiedet mich die Türkei leider mit dem ersten Regen, den ich diesen Urlaub erlebe. 
In einem "Outlet-Center", leider ohne überdachte Einkaufspassage, esse ich Mittag und gehe dann noch in einen großen Supermarkt, Proviant, türkische Schokolade und günstiges Obst kaufen.
Kurze Impression Edirne..

Beladung läuft schon. Fast ausschließlich deutsche Kennzeichen.

Bis zur Grenze (20 km) sind die Wagen noch eiskalt. Erst die bulgarische Lok, die dort vorgehangen wird, "heizt ein". Vor und hinter der Grenze stundenlanges warten - schon bald 4 h seit der Abfahrt und wir stehen immer noch bei der bulgarischen Einreisekontrolle.
Mit mir sind 2 sympathische ältere Türken im Abteil. Beide mit Auto. Sie sprechen gut Deutsch - leben ja in Deutschland.

Im Nachbarabteil ist ein junger Schweizer, der auch nur aus Freude am Zugfahren mitreist.

Donnerstag, 14. November 2024

Lummerland

Einen Eisenbahnverkehr gibt es zwar nicht, aber zwei Berge und (fast) keine Autos. Dafür ausschließlich elektrische Leichfahrzeuge (Dreiräder, Golf-Caddys, Scooter, ...), sogar einen kleinen E-Linienbus.
Das türkische Lummerland heißt eigentlich Büyükada ("große Insel"), da es mit 5,4 km² die größte der Prinzeninseln ist. Für Touris gibt es zahlreiche Fahrradverleihe, was mir persönlich aufgrund der "Größe" schon fast albern erscheint :-D

Griechisches Waisenhaus von 1898. Angeblich der größte Holzbau Europas. Schade, dass es verfällt. Restauration/Wiederaufbau 100 % unbezahlbar :.-(

Auf dem höheren Berg (200 m) gibt es ein griechisch-orthodoxes Kloster mit einer kleiner Kirche. Viel spannender sind aber die Ausblicke und die Natur ringsum.

Vier Stunden waren ruckzuck rum. Da blieb mir gar keine Zeit mehr einzukehren. Ich kaufe Proviant für die Fähre bei einem Bäcker. 

Abends gehe ich nur noch mit einem Zimmergenossen zum Abendessen in eine Nudelbar in Kadiköy-Downtown und packe dann für die Abreise.

Mittwoch, 13. November 2024

Istanbul Tag 2

Nach Frühstück im Hostel gehe ich durch den benachbarten Gülhane-Park zum Bosporus-Ufer
...und dann weiter zum Bahnhof Sirkeci. Das war zu Orient-Express-Zeiten mal der Hauptbahnhof. Heute fährt hier noch bzw. wieder eine S-Bahn. Diese nehme ich bis Yenikapi am Südufer. Laut Google Maps soll es hier auch eine Fähre nach Kadiköy geben. Maps stellt sich aber mal wieder als Sch...quelle für Nahverkehrsverbindungen heraus. Lieber als die U-Bahn möchte ich die Straßenbahn (s. Foto gestern) nehmen und damit nochmal ein paar Ecken von Eminönü sehen 
...und weiter mit der gleichen Fährverbindung wie gestern. 
Auf den zweiten Blick macht das Hostel in Kadiköy zum Glück einen viel besseren Eindruck.
Ich muss direkt weiter nach Üsküdar, da ich dort mit einer Couchsurferin zum Spaziergang verabredet bin. Ich nehme einen falschen Bus, der einen riesen Umweg fährt, statt direkt die U-Bahn, und komme 25 min zu spät. Damit verpassen wir uns leider. 
Das Wetter ist ohnehin nicht sehr einladend. Ich gehe noch zum Jungfrauenturm
...und nehme dann den nächstbesten Bus, der mich aber nur etwa 1 km Richtung Hostel bringt (und dann an einem Busbahnhof endet).
Also wird der Rückweg ein längerer, nicht hübscher, aber immerhin interessanter Fußweg.

Insgesamt hat mich Istanbul noch nicht so richtig gefangen. Vielleicht ist es auch, dass es hier nur bedeckt ist, oder dass ich einfach schon zu viel gesehen habe.
Wer Lissabon und Mannheim kennt, kann sich Istanbul als eine Mischung von beidem vorstellen. Dazu noch unzählige Moscheen, die aber irgendwie alle gleich aussehen (wahrscheinlich muss das so?!)
Liebe Mitlesende: Falls ihr auch alle drei Städte kennt, was meint ihr dazu?

Dienstag, 12. November 2024

Istanbul Tag 1

Ich habe eines der (sehr wenigen) Hostels auf der asiatischen Seite gebucht. Das ist allerdings erst ab Mittwoch frei. 
Ich möchte nochmal vor Ort nach nachhaken. Ein trotziger schlecht Englisch sprechender Mitarbeiter bietet mir nur den "Staff-Room" an - miefiger Kellerraum - nein Danke.
Also begebe ich mich auf die europäische Seite und zwar mit der Fähre. Das ist schön zum Runterkommen und man hat schon mal erste Eindrücke
Ein Schiffgewusel..
Die Fähren von Kadiköy fahren immer beide Ufer vom Goldenen Horn an.
Nach etwa 1,5 km Fußweg an der Neuen Moschee vorbei und durch eine überfüllte Einkaufsstraße erreiche ich ein Hostel, das ich mir hier vorgemerkt hatte. Ich schließe Bekanntschaft mit einer Kanadierin und einem Spanier.
Auf einem ersten Spaziergang komme ich direkt bei der Hagia Sophia raus.
Die Straßenbahn fährt hier mit ziemlich Speed durch enge belebte Straßen und bezwingt ziemliche Steigungen.
Mit den beiden aus dem Hostel und noch zwei weiteren (England, Niederlande) gehe ich in Galata (nördlich Goldenes Horn) Essen und in die Kneipenstraße. Es wird ein langer gesprächiger Abend - sehr angenehme Runde!

Eskisehir mit Güven

Güven ist ein Couchsurfer, mit 43 Jahren etwa so jung wie ich und Türkisch-Lehrer in Eskisehir (gesprochen ...schehir, das s-Akzent kennt meine "Tastatur" nicht).
Er holt mich am Bahnhof ab und wir trinken zunächst in einer Bar ein Bier und fahren dann mit der Straßenbahn zu seiner Wohnung. Unglaublich sympathischer Typ und fürsorglicher Gastgeber. Es ist gar keine Couch sondern ein eigenes Gästezimmer.
Da gerade eine Woche Schulferien sind hat er am nächsten Morgen noch Zeit mich zum Bahnhof zu bringen. Wir machen noch einen Spaziergang am Fluß Porsuk. Dort hätte man sogar Gondel fahren können wie in Venedig :-)
Animal-Sightseeing-Bus bringt mich mit 255 km/h nach Istanbul ;-)
Na gut, in Wahrheit sah der so aus:
15 € 1.Klasse - Dafür gab es auch noch ein Frühstück!:

Montag, 11. November 2024

Pamukkale mit Sevgi und Familie

Sonntag

Um 7 Uhr sitze ich schon im Zug nach Denizli (5h). Denizli liegt genau zwischen Izmir und Antalya und ist der südöstlichte Punkt meiner Reise.

Im Zug ist es warm und schlechte Luft, aber sonst ist die Zugfahrt entspannt. Ich habe ein bisschen Smalltalk mit einem Herren auf Deutsch ("ich habe mal in Antalya im Tourismus gearbeitet").

In Denizli holen mich Sevgi und Osman, ihr Vater, vom Bahnhof ab. Sevgi habe ich auf ihrer Deutschland-Reise während ihrer Erasmus-Zeit kennengelernt.

Zu Hause begrüßen mich noch die Mutter Müzeyyen und (jüngere) Schwester Ebru und es gibt ein reichhaltiges spätes Frühstück.

Osman fährt uns anschließend zu den Kalksteinterrassen (Tavertenleri) von Pamukkale. Pamukkale ist der Name der ganzen Region und bedeutet Baumwoll-Schloss. Tatsächlich habe ich schon Baumwollfelder vom Zug aus gesehen. 

Zunächst gehen wir aber über einen langen interessanten Straßenmarkt in einem benachbarten Dorf.

Ist das Deko?

Nein, das kann man tatsächlich essen. Im Prinzip Zuckerwatte mit Pistaziengeschmack :-)

Ferner gab es viel Granatapfelsirup und -saft, Salbei und allerlei andere lokale Spezialitäten und -produkte, eigentlich keinerlei Ramsch!

Am Ende des Marktes sind wir bei der ersten Thermalquelle. Ein bisschen wie ein Kinder-Wasserspielplatz, nur eben natürlich und ganz oben an der Quelle so heiß, dass man sich die Füße verbrennen würde.


Am Eingang zu den Terrassen ein großer Touri-Rummel. Dort stehen etwa 20 Reisebusse. Zum Glück ist das Gelände groß. Mir war nicht bewusst, dass die Terasssen nur ein Highlight sind. Direkt nördlich erstrecken sich die Ruinen der riesigen griechischen Stadt Hierapolis. Ferner gibt es ein Naturfreibad mit dem Solewasser, das man an anderer Stelle auch trinken kann und das von Natur aus Kohlensäure enthält.

Sevgi und Osman haben ein schlechtes Gewissen, dass sie 1,60€ und ich 30€ Eintritt zahlen. Aber ich finde es lohnt sich auch so, wir sind noch zwei Stunden auf dem Gelände bis die Dunkelheit uns einholt.

Zum Abendessen gibt es Tarhana (traditionelle Suppe), Brokkoli-Möhren-Pfanne, Bohnen, gefüllte Weinblätter, saure Gurken, Brot und Joghurt dazu.. Alles selbstgemacht, vegetarisch und unglaublich köstlich. 

Montag

Osman ist schon bei der Arbeit, deswegen begleitet mich Sevgi freundlicherweise mit dem Bus zum Bahnhof.

Der Pamukkale-Express hat 5 Wagen, davon ein "Jeneratör"-Wagen. Im Prinzip ein Luxus-Zug mit ausschließlich 1. Klasse (2+1-Bestuhlung).

Ich habe schon so viele Windkraftanlagen gesehen, ich glaube die Türkei überholt uns bei der Energiewende :-D

Samstag, 9. November 2024

Chios

Morning Sunbeams from Chios
Im Hintergrund schon die Türkei. Es sind nur 8 km bis Cesme. Verdammt war das noch kalt um etwa 6:30 morgens.. Ich kehre ins nächstbeste Café ein, vor allem, um mich aufzuwärmen.
Der Zwischenstopp in der Ägäis ist nun also auf Chios gefallen. Alternativ hätte ich Samos-Kusadasi machen können oder Kos-Bodrum. Aber hier hat es von den Fährzeiten am besten gepasst.

Eines der schönsten/sympathischsten Wahrzeichen überhaupt, wie ich finde!

Da die Fähre in die Türkei erst 16:45 geht, starte ich spontan zu einer Wanderung zu einer Kapelle etwas im Landesinneren, die ich mehr oder weniger zufällig als Ziel auswähle. Die Landschaft ist furchtbar trocken (es hat seit Mai nicht mehr geregnet, sagte mir der Herr morgens auf der Fähre).
Die Kapelle ist leider verschlossen. Aber schöne Ausblicke gibt es viele. 
Herrlich die Einsamkeit nach dem Trubel in Athen (ca. 14 km, 400 hm).
Zurück im Ort Chios, der mittags ziemlich belebt und touristisch ist (aber fast keine europäischen Touristen) gibt es noch ein kleines byzantinisches Museum und ein osmanisches Bad zu besichtigen.
Nach Izmir wird es wieder etwas abenteuerlich. Mit der Fähre (kleine Personenfähre) läuft es ganz einfach. Von Cesme nach Izmir (80 km) mit Öffentlichen würde es aber 4h dauern. Ich habe mir eine Mitfahrgelegenheit über Blablacar gebucht. Das scheint in der Türkei recht beliebt zu sein. Nun stellt sich aber heraus: Die ausgemachte Uhrzeit war falsch. Bei der Buchung und auf meinem Ticket stand Ankunft 16:05 Cesme. Das hätte ich auch selbst merken können: Die Zeit in der Türkei ist eine Stunde VOR Griechenland, also 18:05. Der Fahrer fährt also ohne mich los, 1,5 h will er nicht warten, verständlich. Ich spreche 2 Frauen, etwa Anfang 30, an, die sich in der Fähre hinter mich setzen (ob es einen durchgehenden Bus gibt). Sie bieten mir an, mich bis zur Metro von Izmir mitzunehmen!
Sie können kein Englisch, wir unterhalten uns mit Hilfe von Google Translate.
Sie werden abgeholt von dem Mann sowie Mutter, Vater und Tochter. D. h., eigentlich ist so schon eine Person zu viel im Auto. Aber die beiden quetschen sich aufeinander auf den Rücksitz (moderner VW Polo).
Also direkt ein sehr freundlicher hilfsbereiter Empfang in der Türkei!
Von der erst seit Februar eröffneten U-Bahn-Station sind es noch 14km/15 Stationen/29 min bis zum Bahnhof Izmir Basmane, von dem morgen früh mein Zug geht. Bezahlung: Einfach Kreditkarte ans Gate halten, wie in Stockholm!
Im Hostel nur ein paar hundert Meter vom Bahnhof entfernt ist zum Glück ein Bett frei.

Freitag, 8. November 2024

Athen

(Vortag)
Auf gings zur Akropolis
Cool, das, was millionenfach kopiert wurde, mal im Original zu sehen. Ansonsten voll der Touri-Rummel.
Mittagessen dafür in dem untouristischsten Platz, den ich finden konnte: Ein Pakistanisches Hinterhof-Lokal. Menü 6 € und sehr lecker. 

Dann war ich in einem kleinen Museum zu altgriechischer Technik. Irre, was die damals alles schon erfunden hatten. Dann noch in einem kleinen Park hinter dem griechischen Parlament.
Lies sich auch streicheln. Viele Straßenkatzen hier. Im Hostel in Ioannina gab es auch ein Katze.
"Zug" wurde auch noch gefahren.

Tolles Hostel! Hier sah wirklich alles aus wie auf den Website-FotosAußenbereich
Freitag
Nach einem gemütlichen Frühstück Wäsche zum Waschsalon gebracht. Spaziergang zu einem größeren Park, wo ich mir einen entspannten Vormittag gemacht habe.
Zum Mittag gab es Moussaka in einem veganen Restaurant. Im Hostel nochmal Sachen Umpacken und mit dem Lokalzug zum Hafen Piräus. Welches nehmen wir denn?
Irre, wie viele große Fähren hier liegen/ablegen.
Heute mal richtiges Bett. Inzwischen sind noch 2 ältere Griechen mit mir im Abteil.
Athen hat mir sehr gut gefallen! Vor allem das viele Grün! Nicht nur die Parks, sondern auch überall in den Straßen, auch in sehr kleinen. Siehe auch das Foto mit den vielen Balkons.
Nur der Verkehrslärm ist ultra nervig. Zum Glück gibt es auch ein paar ruhigere Straßen. Aber Verkehrswende: Fehlanzeige. Da können sie sich echt mal von Barcelona und dessen Entwicklung eine Scheibe abschneiden. Winzige Bürgersteige, Radwege: Fehlanzeige. Radverkehr ist schlichtweg nicht existent.