Von Italien nach Griechenland kommt man natürlich nicht mit Bahn. Da muss man auch mal die Fähre nehmen.
Noch spannender wird es, wenn die ursprünglich geplante Fähre nach Igoumenitsa abgesagt bzw. auf 13:00 am Folgetag verlegt wird (statt 22:30 am gleichen Tag). Das hätte zwei Übernachtungen mehr bis Athen bedeutet.
Alternative: Albanien. Die Überfahrt ist sogar noch etwas kürzer (7 h).
Die Fähre ist ein oller Pott. Aber trotz nur Flugzeugsitz ("Airtype Seat"), penne ich 6,5 h durch. Das sonore Brummen und leichte Schaukeln hat da doch etwas für sich, gegenüber den ständigen Wechseln und mehrfachen Halten des Nachtzuges. Zwischenhalte sollten bei Nachtzügen sowieso verboten werden, geschweige denn mehrstündiges Stehen :-D
Starlines European Star - wenn ihr mal eine richtig abgerockte Fähre erleben wollt :-D
Spontane Aufenthalte sind ja immer die besten..
Ein paar 100 m vom Hafen erwarten mich Alfonsina und Matis. Klingt nicht nach Albanern? Sind sie auch nicht, sondern aus Uruguay bzw. Argentinien. Im Juli in Pamplona mit dem Rad gestartet und hier machen sie jetzt zum ersten Mal eine längere Pause und haben für 4 Wochen ein Appartement gemietet, wo ich couchsurfen darf!
Natürlich brauchte ich für heute also auch ein Rad - gab es für 5€. Auf gings zu ihrer Unterkunft.
Die Armen waren für mehrere Wochen auf Mate-Entzug. Ich habe da mal was aus Florenz mitgebracht ;-)
Weiter geht's, 32 km Radtour mit Badestopp und Mate-Session am Strand
Albanisches Landleben
Zum Abendessen gibt es Polenta mit Linsen und Gemüse. Melone, Datteln, Feigen und Nüsse zum Nachtisch.
Was für ein toller (erster richtiger Urlaubs)Tag!