Donnerstag, 21. August 2025

Auf hoher See

Mittwoch, 20.8.

Heute nochmal volle Ladung Iarnród Éireann mit vier Fahrten am Stück.

Letzter Umstieg, in Cork Kent (=Hbf).

Regulärer Weg zur Fähre: Über eine Stunde Linienbus. Nichts für mich! Stattdessen: 20 min Vorortzug, hier schließlich Abschied von der Irish Rail.850 m Fußweg zu einer Fähre über den Lee, dann nur noch 13 min Linienbus. Klappt alles wie am Schnürchen!Die große Fähre, Brittany Ferries Amorique, fährt von einem Kaff 15 km südöstlich von Cork. Hier gibt es genau ein Lokal. Ich hätte erwartet, dass sich hier sich schon die halbe Fähre trifft. Tatsächlich scheinen die Gäste einheimisch, von einer großen Gruppe junger Französinnen und Franzosen abgesehen. Ich erfahre, dass es Studis sind, alle aus der Bretagne, die für mehrere Wochen auf der Amorique arbeiten. Das Foto entstand, nachdem die meisten von ihnen schon los sind. An Bord wiedergesehen habe ich nur eine. Zu groß die Fähre und das meiste zu tun ist sicher hinter der Kulisse.Am Passagierterminal gibt es eine ältere Dame, die mit Argusaugen, dabei aber sehr freundlich, über die Sicherheit vor und hinter dem Terminal wacht. Im muffigen Terminal will ich natürlich nicht warten. Ein Spaziergang ist mir nicht gestattet! "Zu viele schnelle Autos" ( die Autoeinfahrt ist mehrer 100 m weg ;-) ). Aber genau hier darf ich sitzen :-D :Die beiden neuen Hafenkräne haben Grundschüler benannt, nach Figuren von Saagen aus der Region.

Ein französisches Pärchen erscheint zum Rauchen vor dem Terminal. Die Gesichter kommen mir doch bekannt vor! und zwar schon vom vorletzen Umstieg, 150 km nördlich von hier. Ziemlicher Zufall. Die beiden geben mir 2 Ausflugstipps für die Bretagne. Vielen Dank!

So sollte ein Oberdeck aussehen! Zu wenig Sitzplätze? Jein. Auf hoher See wird es leider sofort ungemütlich.

Französische Logik oder aus Sicherheitsgründen? :-D

Edit: Die Fähre hat in beiden Häfen mit der Heck-Seite festgemacht. Das hier IST die Heck-Seite. Bedeutet: Die Autos müssen teils rückwärts ausparken, zweimal die Fähre der Länge nach durchqueren, um sie dann vom darunter liegenden Deck aus zu verlassen. Nur Recht, dass es ihnen auch nicht zu einfach gemacht wird :-p

Just my thoughts... :

Was zum Geier braucht ihr immer und überall euer f*cking eigenes Auto?

Ohne ist man ja totaaaaal unflexibel und kommt niiiirgends hin. Der öffentliche Verkehr ist überhaupt überall total schlecht ausgebaut. Das ist ganz sicher der Fall, auch wenn man es nie recherchiert, geschweige denn selbst ausprobiert hat.

Da sind wir wieder beim Kernthema meines Blogs. Hier könnt ihr ja sehen, dass man auf keinen Fall herumkommt ohne Auto ;-)