Um 07:00 steigen wir, zum Glück nur 400 m vom Hostel, in einem Bus nach Fort William (230 km). Der schottische Betreiber Ember ist tatsächlich nur mit elektrischen Fernbussen (Yutong) unterwegs. Komisch, dass das hier "einfach so" funktioniert. ;-) Ich find's schräg, dass ich nicht aus meiner deutschen E-Mobilitäts-Bubble längst davon erfahren hatte. Der Bus ist angenehm leer und der Busfahrer macht sogar ein paar "Touri-Guide" durchsagen, als wir wirklich in den Highlands angekommen sind. Hier: Kurzer Zwischenstopp in Callander.
Fort William: Gut 1,5h Aufenthalt. Auf den benachbarten Ben Nevis, höchsten Berg der Highlands (1345m) schaffen wir es sicher nicht :-D Am Ortsrand gibt es aber den Cow Hill (287m), 2,2km Fußweg zum Gipfel, hier rechts im Hintergrund. Keine Ahnung wie sportlich das wird?!
Von Mallaig bleibt uns nur der gleiche Weg zurück. Hier ist wirklich Land's End, selbst mit dem Auto geht es nicht weiter. Dafür mit dem Schiff in fast alle Himmelsrichtungen. Wir verbringen die 2h Aufenthalt mit kurzer Erkundung des kleinen Ortes und einem Mittagessen an der Sonne. Anschließend entdecken wir noch eine schöne Ecke Natur und dass es einen 1-2h Rundweg um den Ort gegeben hätte ( der nicht in Mapy verzeichnet war?! :-( ), aber das Essen wäre uns in dem Moment eh wichtiger gewesen.
Die Fahrt zurück (durchgehend) von Mallaig nach Glasgow dauert sagenhafte 5h20min im gleichen oben genannten Zug, der sich in Fort William zum größten Teil leert. Gibt Gemütlicheres, aber die Landschaft war nochmal grandios! An einigen Stellen musste ich tatsächlich an meine Anden-Zugfahrt 2017 denken. In der Dämmerung erreichen wir die Mündung des Clyde (gegenüber der Hafen Glasgow), von Glasgow Queen Street 50 weitere min und wir sind schließlich wieder zurück in Edinburgh.