Donnerstag, 30. Juli 2026

Sofia gemütlich mit Rad

(weiter) Dienstag, 28.7.
Die BDZ - Bulgarische Bahn - bringt mich wieder pünktlich ans Ziel: Sofia. 18:00, angenehme Ankunftszeit. Da kann man erstmal duschen, dann abendessen gehen. Ein vegetarisches Lokal in 1,5km Entfernung: So lerne ich nebenbei schon ein bischen die Innenstadt kennen und finde auf dem Rückweg zufällig einen Bike Rental Store. Gut, dann steht ja mein Plan für morgen. :-)

Mittwoch, 29.7.
Bevor es zum Fahrradverleih ging, jedoch erstmal Geld abheben. Bulgarien hat übrigens extra für mich am 1.1.26 den Euro eingeführt ;-) In die ehemalige Markthalle hat sich doch allen ernstes ein Kaufland! eingenistet :-D
Beste Beschäftigung bei 31° in der Großstadt: Gemütlich auf 2 Rädern durch die großen Parks/Stadtwälder in Sofias Süden/Südosten cruisen. Es ist ja nicht so, dass die Stadt nennenswerte Rad-Infrastruktur hätte, aber ich bin tatsächlich mehr im Grünen unterwegs als auf Autostraßen, und auf den Fußgängerwegen in den Parks ist so wenig los, dass sich niemand gestört fühlt, wenn ich sie als Radweg missbrauche.

Donnerstag, 30.7.
13:15 geht mein Zug nach Veliko Tarnovo. Ich wollte es ruhig angehen und das Hostel vorher gar nicht erst verlassen. Allerdings ist es offiziell nicht erwünscht, dass man da nach dem Check-out 11:00 noch "herumlungert". :-D Nachdem ich erfahre, dass man alle Verkehrsmittel direkt mit Kreditkarte bezahlen kann, steht einer kleinen Öffi-Runde nichts im Wege: 5 km mit der Tram in den Südwesten, mit einer anderen Linie zurück, die mich in die Nähe des Hbf bringt.Eine Station mit der U-Bahn liegt sogar auch noch auf meinem Weg.
6h mit 10-minütigem Umstieg dauert die Zugfahrt. Die letzten 2h bin ich wirklich im Balkan, d. h., ich fahre durchs Balkan-Gebirge, an dessen Nordrand Veliko Tarnovo liegt.